Die etwas andere liberale Stimme aus der Hansestadt Lübeck

Mein Rücktritt als FDP-Fraktionsvorsitzender – die Hintergründe

[Hinweis: Auf meiner – jetzt auf diese Seite übergeleiteten – Homepage „schalies.info“ haben bis zum 05. August 2010 bereits rund 43.000 Besucher/innen den nachfolgenden Text nebst Verlinkungen gelesen.]

Nach gut siebenjähriger Mitgliedschaft in der Lübecker Bürgerschaft (Kommunalvertretung) und der dortigen FDP-Fraktion habe ich gestern (03.05.2010) meinen Rücktritt als Fraktionsvorsitzender und die Niederlegung meines Bürgerschaftsmandates erklärt. Dadurch bin ich auch automatisch aus dem Kreisvorstand der Lübecker FDP ausgeschieden, dem ich seit etwa 13 Jahren in verschiedenen Funktionen angehörte.

 Den folgenden Seiten können Sie die genauen Hintergründe entnehmen. In diesen spielen u.a. die Fraktionsmitglieder Wolfgang Drozella und Karl Erhard Vögele eine unrühmliche Rolle. 

 Näheres können Interessierte in Kurzform meiner Pressemitteilung („Persönliche Erklärung zur Niederlegung meines Bürgerschaftsmandates„)  entnehmen.

Wer es ausführlicher mag, dem sei mein erläuterndes Schreiben an die Mitglieder des FDP-Kreisverbandes empfohlen („Ausführliche Hintergründe„); wer das Visuelle bevorzugt, dem sei das ausführliche Video-Interview  auf HL-Live empfohlen.

 Beide Dokumente sind übrigens um eine Information aus der den „Lübecker Nachrichten“ vom 04.05.2010 zu ergänzen:

 Dem dortigen Bericht zufolge hatten die FDP-Fraktionsmitglieder Drozella und Vögele nicht nur gedroht, die FDP-Fraktion zu verlassen, sondern hatten auch die Absicht, in diesem Fall eine eigene Fraktion zu bilden. Dies hätte für den Lübecker Steuerzahler potentiell jährliche Mehrausgaben von fast 104.000 Euro (Fraktionszuwendungen) nach sich gezogen – obwohl beide Fraktionsmitglieder bei der Kommunalwahl 2008 lediglich über die FDP-Liste (Drozella: Platz 4, Vögele: Platz 8 ) in die Bürgerschaft eingezogen sind.

 Am 16. Mai 2010 habe ich die Ereignisse auf dem Kreisparteitag vom 15. Mai 2010 „eingepflegt“ („Die Rolle des Kreisvorstandes – Was die Presse nicht hören durfte„). Dieser fand (auf Antrag des Kreisvorsitzenden mit ganz knapper Mehrheit so beschlossen) denkwürdigerweise unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, d.h. der anwesende Pressevertreter wurde schlicht vor die Tür gesetzt, diejenigen von „HL-Live“ nicht reingelassen. Erfreulicherweise wurde von den meisten Parteitagsmitgliedern das Verhalten von Karl Erhard Vögele und Wolfgang Drozella – zum Teil recht heftig – kritisiert. Ich wurde auch gebeten, doch diesen Internet-Auftritt zu löschen. Hierzu erklärte ich mich bereit – wenn der Kreisvorstand oder der Kreisparteitag sich endlich dazu durchringen sollte, den parteischädigenden und unehrenhafte Nötigung der FDP durch das Gespann Drozella/Vögele in deutlicher Form öffentlich zu verurteilen. Leider wurde mein Angebot nicht aufgegriffen!

 Ein wichtiger Hinweis:

 Die Darstellung der Ereignisse ist naturgemäß subjektiv gefärbt, im Kern (nämlich soweit es die dort angegebenen Tatsachen anbelangt) jedoch belegbar und bisher von den dort zitierten Personen auch zu keinem Zeitpunkt bestritten worden.

 Zum Schluss sage ganz herzlich „danke“ für alle aufmunternden Worte u.a. und gerade auch der bisherigen politischen Konkurrenten, vieler Partei-Mitglieder, lieber Mitbürger und der zum Schluss wenigen „treuen“ Kollegen aus dem FDP-Kreisvorstand (die mir alle namentlich bekannt sind).

 Ihr Thomas Schalies

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